Mittwoch, 26. Dezember 2012

Weihnachtsbildchen

Gerrit van Honthorst, Anbetung der Hirten
Auch die großen Maler der Renaissance hatten ihre stylistischen Standards, oder etwas weniger respektierlich gesagt, Tricks. Gerrit van Honthorst zum Beispiel malte mit Vorliebe Szenen in der Dunkelheit, um das Zentrum des Bildes um so heller leuchten zu lassen. Honthorst handelte sich damit den Spitznamen "Gherardo delle notti" ein. War egal. Die Bilder verkauften sich bestens. Und wenn es dazu dient, das Licht der Welt in Szene zu setzen, soll es einem Christenmenschen recht sein.

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